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Herr Markus zum Propst gewählt

Markus Grasl, Propst von Reichersberg

Unter dem Vorsitz des Konvisitators der Österreichischen Augustiner Chorherren-Kongregation, Propst Gerhard Rechberger, hat das Kapitel des Augustiner-Chorherrenstiftes Reichersberg in Oberösterreich gemäß den Konstitutionen der Österreichischen Augustiner-Chorherren-Kongregation heute, Freitag, 13. Mai 2016, einen neuen Propst gewählt. Die Neuwahl war durch den Ablauf der fünfjährigen Amtszeit des Hochwürdigen Herrn Administrators Mag. Gerhard Eichinger notwendig geworden. Zum neuen Propst wurde

der Hochwürdigste Herr

MARKUS STEFAN GRASL

geboren 1980 in Pitten, Niederösterreich, erwählt und vom Konvisitator bestätigt. (soweit aus der Wahlbestätigung).

Ein Termin für die Abtbenediktion, die der Neuerwählte vom Bischof der Diözese Linz erbeten wird, liegt noch nicht vor.

Der aus der inkorperierten Pfarre Pitten stammende H. Markus besuchte nach der Volks- und Hauptschule die HTL Wr. Neustadt. Nach der Matura 1999 und dem Zivildienst im Landespflegeheim Scheiblingkirchen trat er in das Stift Reichersberg ein. Es folgten das Noviziat und das Theologie- und Religionspädagogikstudium in Salzburg. Am 17. September 2009 wurde H. Markus von Bischof Maximilian in der Stiftskirche Seitenstetten zum Diakon geweiht.

Am Ostermontag, 5. April 2010 weihte ihn der Bischof von Kärnten Dr. Alois Schwarz zum Priester.

Pfarrprovisor von Antiesenhofen und Reichersberg bis 2015, zuletzt Pfarradministrator von Kirchdorf am Inn, St. Georgen bei Obernberg und Mörschwang.

Religionsunterricht erteilte er an den umliegenden Volksschulen und an der HTL Braunau.

 

Geschichte

1084 stiftete der Edle Wernher und dessen Gattin Dietburga nach dem frühen Tod ihres einzigen Sohnes Gebhard die Burganlage und wandelten sie in ein Kloster für regulierte Chorherren um. Eine erste Blütezeit erlebte das Stift unter der Leitung des bedeutenden Theologen und 3. Propstes Gerhoch 1132-1169. Die Salzburger Erzbischöfe übertrugen damals dem Stift ein Seelsorgegebiet an der damals ungarischen Grenze, in dem die Chorherren bis heute tätig sind. Die relativ kleine ursprünglich romanisch-gotische Klosteranlage fiel 1624 einem Brand zum Opfer und wurde im Laufe des 17. Jh.s durch einen großzügigen barocken Neubau ersetzt. 1779 entging das bis dahin bayerische Stift der Säkularisation durch die Abtretung des Innviertels an Österreich, hatte aber in den folgenden Franzosenkriegen schwer um seinen Bestand zu ringen. Nachdem das Kloster in Administration gesetzt war, konnte es ab 1816 wieder ein reguläres klösterliches Leben mit allen Aktivitäten setzen. In der NS-Zeit musste das Stift eine Fliegerschule aufnehmen. Eine Aufhebung des Klosters konnte aber durch große Geschicklichkeit der Klosterleitung und mancher Helfer verhindert werden. Wie nur wenige andere Klöster kann Stift Reichersberg somit auf über 900 Jahre ununterbrochenen Bestehens zurückblicken.

 

 

 

 

Ordensmitglieder

Personalstand der Augustiner Chorherren von Reichersberg:

17 Priester
  1 Diakon
18 Mitglieder insgesamt

Chorgebet

Die Ordensgemeinschaft findet sich dreimal täglich zum gemeinsamen Gebet zusammen.

an Wochentagen

6.30 Uhr Laudes
11.30 Uhr Mittagshore
18.00 Uhr Vesper

an Sonn- und Feiertagen

11.30 Uhr Mittagshore
18.00 Uhr Vesper


Eine Pontifikalvesper feiern wir an den großen Hochfesten.
(Weihnachten um 15 Uhr. Ostern, Pfingsten, Fronleichnam, Maria Himmelfahrt jeweils um 18.00 Uhr)


Klosterkirche - Stiftspfarramt

Die Mitfeier der Klostergottesdienste (Chorgebet) ist an den großen Feiertagen sowie in den Sommermonaten gewöhnlich öffentlich in der Stiftskirche zugänglich, in den Wintermonaten nach Vereinbarung ebenso jederzeit möglich.

 

Österreichische Augustiner-Chorherrenkongregation